Server Lösungen
Windows Server 2008:
Dieses neue Server Betriebssystem basiert auf Windows Vista Quellcode, dem Vista Kernel und trägt die interne Versionsnummer 6.0, Build 6001. Entwickelt wurde der Nachfolger von Windows Server 2003 unter dem Codenamen "Longhorn". Das Windows Server 2008 Betriebssystem von Microsoft soll die Zuverlässigkeit und Flexibilität im Serverumfeld weiter steigern. Dies geschieht durch interessante Funktionen, leistungsfähige Tools und die Umsetzung innovativer Sicherheitsfunktionen. Die bekannte Aero Oberfläche von Windows Vista wurde weggelassen. Eine bestehende Server Installation mit Windows Server 2003 oder Windows Server 2008 Release Candidate ist Upgrade fähig. Empfohlen wird ein 2 GHz Prozessor, 2 GByte RAM und 40 GByte freier Speicherplatz auf der Festplatte. Eine Besonderheit die so vorher noch nie in einem Windows Betriebssystem vorhanden war ist neben der Option Vollständige Installation die Server-Core Installation ohne Windows Oberfläche nur mit einer Kommandozeile. Die Administration ist in beiden Varianten vollständig möglich, beschränkt sich in der Core-Installation aber auf 8 Serverrollen. Hyper-V setzt einen x64-Prozessor von AMD oder Intel mit Virtualisierungstechnik voraus und bietet eine bei der Installation auswählbare oder nachinstallierbare Virtualisierungslösung. Damit lassen sich mehrere separate Instanzen von Betriebssystemen wie Windows und Linux gleichzeitig auf einem Computer ausführen.Die hauptsächlich 4 Versionen von Windows Server 2008 unterscheiden sich in den Ausgaben für 32-Bit und 64-Bit Systeme. Für Itamium basierende Computersysteme (IA-64) bietet Microsoft eine optimierte Version als Webserver und Anwendungsserver. Der Funktionsumfang variiert je nach Variante und umfasst bis zu 17 Serverrollen.
Windows Server 2003:
Windows Server 2003 bietet die Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit einer hoch verlässlichen Plattform.Windows Server 2003 bietet eine verbesserte Verfügbarkeit durch eine erweiterte Cluster-Unterstützung. Clustering-Dienste sind von entscheidender Bedeutung für Organisationen, die wichtige E-Commerce- und Geschäftsanwendungen bereitstellen. Durch Clustering erreichen sie eine wesentlich bessere Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Administration.
Unter Windows Server 2003 lassen sich Cluster-Dienste einfach einrichten. Gleichzeitig bieten die erweiterten Netzwerk-Funktionen eine bessere Ausfallsicherheit und hohe Systemverfügbarkeit.
Die Windows Server 2003-Familie unterstützt Server-Cluster mit bis zu acht Knoten. Fällt ein Cluster-Knoten aus, übernimmt sofort ein anderer Knoten den Dienst (Failover). Windows Server 2003 unterstützt außerdem so genanntes Network Load Balancing, um die eingehenden Datenpakete und somit die Netzlast gleichmäßig über die Knoten zu verteilen.
Durch die symmetrische Multiprozessorverteilung (Symmetric Multiprocessing, SMP) lässt sich Windows Server 2003 zentral skalieren. Dabei sind bis zu 32 Prozessoren einsetzbar, entweder in 32-Bit- oder in 64-Bit-Versionen. Clustering ermöglicht die dezentrale Skalierbarkeit. Tests weisen darauf hin, dass Windows Server 2003 im Vergleich zu Windows 2000 Server eine bis zu 140 Prozent bessere Leistung im Dateisystem erreicht.
Früher einheitliche und relativ geschlossene lokale Netzwerke (Local Area Network, LAN) haben sich inzwischen durch die Kombination von Intranet, Extranet und angeschlossenen Internet-Sites stark erweitert. Das erfordert eine wesentlich höhere Systemsicherheit. Deshalb hat Microsoft die Windows Server 2003-Familie gründlich überprüft, um mögliche Fehlerquellen und Schwachstellen zu identifizieren. Das Ergebnis sind viele neue und wichtige Sicherheitsmerkmale und Verbesserungen.

